Hotels in Florenz, Italien
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Florenz
Sie planen eine Reise nach Florenz und suchen nach einem besonderen Hotel mit Charme? Wir haben Ihnen die Arbeit abgenommen und die schönsten Unterkünfte zusammengestellt. Nicht viele, sondern eine handverlesene Auswahl an Ferienwohnungen, wunderbaren Stadthotels, Luxushotels und romantischen Bed & Bedfasts in Florenz. Zunächst jedoch einige wissenswerte Informationen über Florenz sowie Tipps, was Sie auf keinen Fall verpassen sollten.
Secretplaces Top 10 Tipps und Tricks für Florenz:
• Sie müssen ein Gelato von Vivoli (7, Via Isole delle Stinche, ein Block westlich von der Piazza Santa Croce, Montags geschlossen) probieren – Einfach unglaublich lecker.
• Wenn Sie die Uffizien oder die Galerien der Accademia besuchen möchten (beide schließen Montags), sollten Sie im voraus reservieren, um die langen Warteschlangen am Einlass zu vermeiden. Telefon (+39) 055 294883. Die Reservierungsgebühr von 3 Euro lohnt sich in diesem Fall wirklich.
• Das Museo San Marco, welches sich in einem schönen Domenikanerkloster befindet, ist kleiner, persönlicher und weitaus weniger überlaufen als die anderen Museen der Stadt. Zu bewundern gibt es hier u.a. Fresken von Fra Angelico. (Piazza San Marco, 3 – in der Nähe der Accademia, schließt am 2. und 4. Montag sowie 1., 3. und 5. Sonntag des Monats)
• Die wenigen Straßen insbesondere um die Piazza della Signoria, die den Kern des Stadtzentrums bilden, sind so schön, dass es sich praktisch um ein open-air Museum handelt. Und auch nachts gleicht die Gegend einem Museum – Schön anzuschauen aber still, dunkel und einfach tot.
• Etwas weiter, auf der anderen Seite der Brücke Ponte Vecchio, an der Piazza di Santo Spirito befindet sich die romanisch-gotische Kathedrale Dom Santa Maria del Fiore mit der imposanten Kuppel von Brunelleschi. Die Piazza ist ein wunderbarer Ort für einen Aperativo, wenn sie sich abends gegen 20.00 Uhr mit jungen Leuten füllt, die ihren Feierabend einläuten. Auch die Restaurants in dieser Gegend sind in der Regel authentischer – hier und in der Via die Serragli finden Sie einige gute Trattorie.
• Ein Klassiker, der es wirklich wert ist: Steigen Sie zum Piazzale Michelangelo herauf und genießen Sie das atemberaubende Panorama der Stadt. Sie werden erstaunt sein, wie groß der Dom wirklich ist. (Nette Restaurants am Fuße des Hügels, insbesondere in der Via di San Niccolò und Via di San Miniato).
• Besorgen Sie sich eine Flasche Wein, etwas Prosciutto und Pecorino, toskanisches Brot und Tomaten auf dem Markt von San Lorenzo und gehen Sie zum Boboli Garten hinter dem Palazzo Pitti – das letzte „Haus“ der Medicis. Streifen Sie durch den in Terrassen angelegten Park mit ihren Bogengängen und Skulpturen und lassen Sie sich auf der Höhe der Anlage zu einem gemütlichen Picknick mit Blick auf die sanfte Hügellandschaft, Olivenbäume und Zypressen nieder (Palazzo und Gartnen kosten Eintritt; der Garten ist am 1. und 4. Montag jeden Monats für Besucher geschlossen).
• Lampredotto. Die Florentiner Spezialität par excellence, wenn auch nicht jedermanns Sache. Das Gericht besteht aus mit Tomaten, Zwiebeln und Petersilie sehr langsam gegartem Rinder-Labmagen. Zu bekommen auf den Märkten von San Lorenzo und an einigen eher abgelegenen Piazzas in der Uffizi Gegend.
• Beschweren Sie sich nicht über das Brot. Ja, es ist fad und trocken, aber genauso soll es sein. Toskanisches Brot ist ungesalzen (vor einigen hundert Jahren war Salz einfach zu teuer) und es heisst, die Menschen hier lebten ein Jahr länger deswegen.
• Bei der Auswahl unserer Hotels und Unterkünfte haben wir auch deren Lage mit einbezogen – wenn möglich in noch urtümlichen Stadtvierteln. Florenz hat eine unglaublich hohe Konzentration von Sehenswürdigkeiten, insbesondere in Relation zur Größe der Stadt, und ist in weiten Teilen entsprechend touristisch ausgelegt. Es lohnt sich jedoch, nach den versteckten, authentischen Ecken Ausschau zu halten und sich von der ursprünglichen Schönheit dieser Viertel mitreißen zu lassen.
• Besuchen Sie die bunten Märkte in den Straßen des San Lorenzo Viertel – lebhaft, lustig und günstig gelegen, um in der Markthalle ein Lampredotto-Sandwich zu Mittag zu essen.
Gastronomie Für einen an Essen interessierten Italiener (und welcher Italiener ist das nicht?), steht Florenz für Fleisch. Die riesige Bistecca alla Fiorentina gilt unter Kennern als die beste Adresse für Steaks. Die Lampredotto gehört zur Hausmannskost – gut, solide, reichhaltig und, besonders wichtig, günstig. Dieses und andere Gerichte aus einfachen Zutaten stammen aus der Arbeiterklasse und haben sich über die Jahrhunderte ihren Platz im kollektiven Gedächtnis der Florentiner Cuisine gesichert.
Panzanella und Pappa al Pomodoro z.B. sind zwei vegetarische Vertreter der „arme Leute“-Küche: Panzanella ist ein Art Brotsalat, mit aromatischen Tomaten (die hier noch wie Tomaten schmecken!), Knoblauch, bestem Olivenöl, einem Schuss Essig, Zwiebeln, reichlich frischem Basilikum und ein paar Kanten Brot vom Vortag – herrlich erfrischend an heißen Sommertagen.
Für die Pappa al Pomodoro werden die Zutaten mit Karotten und etwas Sellerie auf kleiner Flamme zu einem schmackhaften Brei geköchelt und mit in Wasser getränkten Brotkrumen vermengt. Kalt serviert ein echt mediterraner Genuss.
Geschichte Florenz gehörte zwar zum römischen Reich, nahm aber nicht wirklich eine bedeutende Stellung ein. Tatsächlich nutzten die Römer Florenz als eine Art Militärbasis, während die kulturelle Entwicklung auf der Strecke blieb. Erst in der Renaissance ändert sich dies grundlegend; eine regelrechte Explosion ökonomischen Reichtums führte dazu, dass sich die kleine Stadt langsam zu einem mächtigen Stadtstaat verwandelte, der der Nachwelt ein bedeutendes kulturelles Erbe hinterließ. Bank- und Textilwesen warfen so enorme Gewinne ab, dass Innungen, Machthaber und Möchtegern-Diktatoren sich zu regelrechten Wettkämpfen um Anerkennung und Statussymbole hinreißen ließen.
Was man heute in Florenz bewundern kann, zeugt also meist vom Versuch der Medici oder einer Handelsvertretung, sich mit dem Engagement genialer Künstler ein Stück Unsterblichkeit zu erkaufen. Da dies offensichtlich funktioniert hat, könnte man einen Monat in Florenz verbringen und hätte wahrscheinlich noch immer nicht alle Kunstschätze der Stadt gesehen. Deren Schönheit ist atemberaubend, die Piazzas einfach göttlich – perfekt für ein Glass Chianti und süßen, unbeschwerten Müßiggang.
Kultur Florenz konnte seine Kunst- und Architekturschätze über die Jahrhunderte erhalten. Die vielleicht wichtigste Gemäldesammlung der Welt ist in den Uffizien zu bewundern. Berühmte Meisterwerke von Tiziano und Raffaello u.a werden in der Galerie des Pitti Palastes ausgestellt. Dann gibt es noch das Kostümmuseum und das Kutschenmuseum, das Bargello Museum und natürlich die Accademia mit Michelangelos David. Ein weiteres Werk Michelangelos, nämlich die „Pietà Palestrina“, befindet sich im Dombaumuseum. Wem nach so viel Museen der Sinn nach frischer Luft steht sollte den Besuch des Palazzo Pitti mit einem ausgedehnten Spaziergang in den Boboli Gärten ausklingen lassen.
Aktivitäten Über die kulturellen und gastronomischen Highlights wissen Sie ja nun Bescheid. Den Rest sollte man sich am besten zu Fuß „erarbeiten“. Florenz ist hierfür einfach perfekt, da es flach und das Stadtzentrum fast überall für Autos gesperrt ist. Man kann sich also einfach treiben und die Atmosphäre der Stadt auf sich wirken lassen.
Für einen Tagesausflug bieten sich Pisa (am besten mit dem Zug), Siena (mit dem Bus) und Fiesole (mit dem Bus) an. In Fiesole, einer schönen kleinen Stadt oberhalb von Florenz gibt es ein gut erhaltenes römisches Theater. Auch Rom kann man gut erreichen – die Fahrt mit dem Eurostar dauert ca. 1,5 Stunden. Wenn Sie weitere Vorschläge und Hinweise haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.
Sie erreichen uns per Email oder telefonisch. Wir haben uns sehr bemüht, die schönsten Hotels in Florenz für Sie aufzustöbern und hoffen, dass sie Ihren Aufenthalt zu etwas Besonderem machen. Buon Viaggio.
Hotels in Florenz
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- Palazzo Niccolini al Duomo
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